PRESSEMITTEILUNG: 14.04.2020

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hilferegister.de: Junges Gründerteam baut zentrales Online-Register für zivilgesellschaftliche Initiativen in Deutschland auf


Die COVID-19 Krise hat eine große Welle gesellschaftlicher Solidarität und Hilfsbereitschaft ausgelöst. Dabei ist es für Helfende und Hilfesuchende schwierig, den Überblick über gemeinnützige Initiativen zu behalten. Mit ihrer im Home-Office gegründeten Online-Plattform hilferegister.de unterstützt das junge Gründerteam Initiativen in ganz Deutschland. Der Vorteil: gesellschaftliche Initiativen werden für Helfende und Hilfesuchende besser sichtbar. Infos: www.hilferegister.de

Berlin, 14. April 2020 - #hilferegister für gesellschaftliches Engagement in der Corona-Krise.

Hilferegister.de ist ein zentrales Online-Register, welches Helfende und Hilfesuchende maßgeschneidert über gesellschaftliche Initiativen in Deutschland informiert. Unter Quarantäne von einem jungen Team erarbeitet, schafft das #hilferegister Übersicht und Transparenz über das erfreulich große Angebot von lokalen, regionalen und deutschlandweiten Hilfsinitiativen. Die Online-Plattform wurde innerhalb einer Woche aufgebaut, ständig erweitert und listet Stand 14. April bereits über 500 Initiativen.

So funktioniert das #hilferegister

Das #hilferegister bietet eine benutzerfreundliche Suchfunktion für Helfende und Hilfesuchende. Auf Basis verschiedener Suchfilter wie der Postleitzahl und der eigenen Präferenzen (u.a. engagieren, Blut spenden, lokales Gewerbe unterstützen) können Helfende gezielt auf passende gesellschaftliche Initiativen aufmerksam gemacht werden. Gleichzeitig wird es Hilfesuchenden ermöglicht, einen schnelleren Überblick über solche Initiativen zu erhalten, die ihren persönlichen Bedürfnissen gerecht werden. Noch nicht auf dem #hilferegister gelistete Initiativen können von Nutzerinnen und Nutzern selber eingepflegt werden und werden nach kurzer Überprüfung online gelistet.

Das ehrenamtliche Gründerteam, welches unter Quarantäne online zusammengefunden hat

Die Idee für hilferegister.de kam dem vierköpfigen Gründerteam Ende März. Thilo Braun und Charlotte Streit hatten sich beim Skifahren in Österreich mit dem Coronavirus infiziert, Philipp Heuermann begab sich nach einem beruflichen Auslandsaufenthalt in häusliche Quarantäne. Gemeinsam mit Nils Taschke vernetzte sich das Gründerteam online – ohne dass sich alle gegenseitig kannten – und sah Bedarf für eine zentrale zivilgesellschaftliche Anlaufstelle: “Schon vor COVID-19 war es schwierig, sich einen vollen Überblick über gemeinnützige Initiativen in Deutschland zu verschaffen. Daher wollen wir die herausragende Bedeutung zivilgesellschaftlicher Bemühungen in der COVID-Krise hervorheben und vielen tollen Initiativen mehr Sichtbarkeit verschaffen”, so das Gründerteam.

Auch international ist das bereits auf acht Personen angewachsene Team von hilferegister.de gut vernetzt – neben regem Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten in Malaysia unterstützt das #hilferegister-Team das Ausrollen einer ähnlichen Plattform in New York. Ziel des Teams ist es, möglichst vielen Menschen während der Corona-Krise durch einen zentralen Anlaufpunkt zu helfen und deshalb sowohl Erfahrungen als auch Open-Source Code an ähnliche Vorhaben in anderen Ländern weiterzugeben.

Team: Charlotte Streit, Thilo Braun, Nils Taschke, Philipp Heuermann sowie Celina Schmieder, Konstantin Zell, Laura Gasseling und Kristina Gunne.


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